Das Wolkenfinale bei den Dauthendeys

 

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Kuckuck! Wer linst denn da durch die bunte Wolkenwelt? Mehr als ein Jahr haben wir FREUNDE von Sant’Egidio zusammen mit den Hortkindern der Würzburger Dauthendey-Grundschule an unserem Kunstprojekt gearbeitet. Entworfen, gezeichnet, gemalt, gesägt, gefeilt, gespritzt – und gefeiert: die Freundschaft. Die gegenseitige Offenheit. Den Blick für den Nächsten. Das Miteinander von Alt und Jung. Jetzt haben wir das Projekt ins Ziel gebracht und beim Hortfest der Dauthendeys gemeinsam präsentiert.

Alte, junge und neue FREUNDE in der Schulaula

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Wir von der Kunstwerkstatt waren ja mittlerweile schon öfter in der Dauthendey-Schule, aber so ein Gewusel wie an diesem Festtag haben wir dort noch nicht erlebt: Mehr als 150 gut gelaunte Menschen tummelten sich in der Aula, große und kleine Menschen, alte und junge, Kinder, Mamas und Papas, Lehrerinnen und Lehrer, Das Team des Kinderhorts – und wir, die FREUNDE von der Kunstwerkstatt, mitten unter unseren neuen Freunden aus dem Hort. Das Hortfest stand an, mit Theater und Musik, mit der Verabschiedung der scheidenden Viertklässler vor den Sommerferien – und dieses Jahr eben auch mit dem feierlichen Abschluss unseres Kunstprojekts.

Die Hymne der FREUNDE im Massenchor

Unsere Präsentation begann mit dem Lied der FREUNDE – in einer nie dagewesenen Version: dargeboten vom bisher größten und buntesten FREUNDE-Chor mit rund 50 jungen und alten Stimmen. Es ist sehr schön, dass die Hortkinder der Dauthendey genau so gerne singen wie wir.

Gemeinsam die Welt gestalten – Hilfe für Matola

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Dann haben wir mit einer Fotoschau einen Überblick gegeben, was sich alles getan hat während des Kunstprojekts im vergangenen Jahr. Vom ersten gegenseitigem Beschnuppern bis zum ausgelassenen Action Painting-Tag bei uns im Atelier. Und wir haben erzählt. Von der Idee, durch ein Gemeinschaftskunstwerk einen gemeinsamen Traum auszudrücken: von einer Welt ohne Trennungen zwischen Alten und Jungen – einer Welt, in der arme oder schwache Menschen nicht an die Ränder gedrängt werden, sondern miteinander mittendrin sind. Weil es gerade auch den FREUNDEN der Kunstwerkstatt ein starkes Anliegen ist, anderen zu helfen, haben wir auch von dem Ernährungsprojekt erzählt, das die Gemeinschaft Sant’Egidio seit 2006 in Matola in Mosambik durchführt. Hunderte von Kindern bekommen dort jeden Tag zu Essen und finden außerdem Ansprache, Begleitung und Hilfe beim Lernen und bei der Gesundheitspflege. Die FREUNDE beeindruckt dieses Projekt so sehr, dass sie beim Hortfest gemeinsam mit den Kindern für Matola gesammelt haben. Und es sind mehr als 150 Euro zusammengekommen. Herzlichen Dank an alle Spender!

Zwei Wolken werden feierlich enthüllt

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Dann ging es an die Enthüllung der entstandenen zwei Wolken: Kinder und FREUNDE zogen gemeinsam an den Tüchern… und voila! Da sind die beiden Gemeinschaftswerke, die künftig gewiss einen würdigen Platz finden werden. Im Foyer der Dauthendey-Schule machen sich die Wolken jedenfalls schon mal ziemlich gut. Oder was meint Ihr? Falls jemand eine der Wolken lieber bei sich Zuhause aufhängen möchte: Wir sind für Gebote offen! Der Erlös fließt dann ebenfalls ins Matola-Projekt von Sant’Egidio.

Grillfete im Pausenhof

005Nach der Präsentation verlagerte sich das Hortfest nach draußen, in den Pausenhof. Dort warteten schon grillkundige Eltern auf die Gästeschar. Bei Essen, Trinken und Sonnenschein kamen alle schnell ins Gespräch – und die FREUNDE genossen das Zusammensein und den Austausch mit den Dauthendeys sehr. Uns freute, dass auch Monika Kraft vom Sozialreferat der Stadt Würzburg den Weg zum Hortfest gefunden hatte und sich begeistert zeigte von dem Brücken bauenden Kunstprojekt von Jung und Alt:

Diese Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Inklusion ganz selbstverständlich gelebt werden kann. Monika Kraft, Sozialreferat der Stadt Würzburg

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Dank an alle im Hort

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bedanken: zuallererst bei den Kindern des Dauthendey-Horts. Für Eure Freundlichkeit, Unbefangenheit und Kreativität. Es hat uns großen Spaß gemacht, gemeinsam an unserem Traum zu arbeiten. Und Euch bestimmt auch, oder? Und dann geht der Dank an die wundervollen Hort-Damen mit ihrer Leiterin Susanne Näder an der Spitze. Wir haben uns willkommen gefühlt bei Euch – und wir sind stolz darauf, dass die FREUNDE auch Eure FREUNDE geworden sind. Wir werden bestimmt auch künftig was gemeinsam auf die Beine stellen. Einige Ideen sind ja bereits im Köcher…

 

 

 

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