Das Geburtstagsjahr der Gemeinschaft Sant’Egidio

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Die Gemeinschaft Sant’Egido – die „kleine grenzenlose Gemeinde“ (Andrea Riccardi), der auch die Würzburger FREUNDE angehören – hat Geburtstag! Den Fünfzigsten. 1968 bis 2018. Ein halbes Jahrhundert Einsatz für den Frieden und Freundschaft mit den Armen. Wir FREUNDE freuen uns sehr, dass wir das gesamte Jubiläumsjahr mit der Gemeinschaft feiern dürfen – und wir freuen uns auch über die Berichterstattung in den Medien. Ein paar Beispiele haben wir für Euch zusammengestellt.

Der Bayerische Rundfunk hat rund um den 50. Geburtstag der Gemeinschaft am 7. Februar eine ganze Reihe von Berichten in Fernsehen, Hörfunk und Online erstellt. TV-Reporter Frank Breitenstein stellt das Engagement der Gemeinschaft in Würzburg vor. Hier könnt Ihr den Bericht online anschauen oder herunterladen.

Interview mit Andrea Riccardi

Unter der Dachzeile „Die 68 der Katholischen Kirche“ hat der BR einige Infos über die Gemeinschaft und die Anfänge in Rom zusammengestellt. Besonders lesenswert finden wir aber das Interview, das Rom-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler mit Andrea Riccardi geführt hat. Der Mitbegründer der Gemeinschaft spricht über die Entwicklung von Sant’Egidio, über die vielen aktuellen Konflikte in der Welt, über mögliche Auswege und über die Rolle der Religionen:

Die Religionen können das Benzin sein, das das Feuer des Krieges entfacht, aber sie sind auch das Wasser, das das Feuer des Krieges löschen und Frieden stiften kann. (Andrea Riccardi)

Andrea Riccardi nennt einen zentralen Wunsch für die nächsten 50 Jahre der Gemeinschaft Sant’Egidio. Und diesem Wunsch schließen sich die FREUNDE von der Würzburger Kunstwerkstatt mit ganzem Herzen an:

Dass wir Christen sind, die Arme lieben, und keine Angst haben. (Andrea Riccardi)

„Es begann in einer Baracke“

Besuch von Papst Franziskus zum 50. Jahrestag von Sant’Egidio in Trastevere

Auch der Deutschlandfunk begleitet den Geburtstag der Gemeinschaft. „Es begann in einer Baracke“ ist der Titel des Beitrags von Corinna Mühlstedt. Berichtet wird unter anderem über das Projekt der Humanitären Korridore, das Flüchtlingen ermöglicht, auf sicherem und legalem Weg nach Italien einzureisen. Aus dem Beitrag zitieren möchten wir Sätze von Cesare Zucconi. Der heutige Generalsekretär der Gemeinschaft sagte über die Anfangstage von Sant’Egidio:

Das Evangelium bedeutete für diese Jugendlichen auch zu entdecken, dass die erste Kritik die Kritik an sich selbst war. Die erste Änderung war die Änderung des eigenen Herzens. Wir sagten damals: Nur neue Menschen können eine neue Welt aufbauen.

„Himmel und Erde“ mit Humanitären Korridoren

Die Humanitären Korridore stehen im Mittelpunkt der Berichterstattung des Hessischen Rundfunks. In der von Klaus Hofmeister moderierten Sendung „Himmel und Erde“ im hr-inforadio gibt es einen interessanten Beitrag zu hören – und hier ist der Link zum Podcast.

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