Ein Werkstattbesuch bei den FREUNDEN von Sant’Egidio

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Herbst in Würzburg. Wir laden Euch ein zu einem Werkstattbesuch im Atelier der FREUNDE von Sant’Egidio. Dort entstehen vielfältige Arbeiten zur Zeit. November-Impressionen mit Alois-Akzenten. Viktor-Wellen mit Tiefgang. Rüdiger-Farbflächen mit vielen Schichten. Manuela-Welten. Und. Und. Und. Aber seht doch selbst.

Schichten schichten bis es schwingt

Rüdiger Blüml zum Beispiel. Er legt zur Zeit einen Malstil hin, der für Rüdiger und auch für die Kunstwerkstatt etwas Neues ist. Er schichtet Farbschicht und Farbschicht auf großformatige Holzplatten. Was so entsteht, bearbeitet Rüdiger dann mit Spachtel und Kratzwerkzeugen, dekonstruiert, ergänzt, schichtet um. Wir sind schwer begeistert. Und Ihr?

Dunkles Meer mit Tiefgang

Dann Victor Reyna, unser „deutscher Peruaner“. Er arbeitet zur Zeit an der Nachbar-Staffelei direkt neben Rüdiger und leiht sich ab und zu die Spachtel aus. Victors aktuelle Arbeit präsentiert mehrere Bilder im Bild, die übereinander gelagert und zu einer fließenden Bewegung komponiert sind. Ein Meer mit ungeheurem Tiefgang. Hier ein Ausschnitt.

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Alois Behr in kreativer Herbst-Stimmung

An der Staffelei unseres Alterspräsidenten der Kunstwerkstatt entsteht seit einigen Wochen eine Arbeit, die uns in eine angenehm unaufgeregt-anregende Novemberstimmung bringt.

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Das noch titellose Acryl-auf-Sperrholz-Werk von Alois Behr (Jahrgang 1939) gefällt uns so gut, dass wir es zum Titelbild dieses Werkstattbesuchs gemacht haben. Alois Waldimpression zieht den Betrachtenden ins Bild hinein – und lässt einen an Wald-Werke zweier Künstler denken, die wir aus jeweils ganz eigenen Gründen sehr schätzen: die Birkenwald-Installation von Martin Kippenberger und die „Neue Wälder“-Serie des Würzburger Künstlers Jaroslav Drazil.

Ein neues Werk von Manuela

004Jeder Akteur der Kunstwerkstatt hat seine individuelle Handschrift und Arbeitsweise. Manche arbeiten in rasantem Tempo, einige arbeiten parallel an mehreren Werken. Manuela Neuberger ist eine Künstlerin, die sich mit großer Hingabe und Intensität einer Arbeit widmet. Manuela nimmt sich Zeit. An ihrem aktuellen Werk arbeitet sie – mit Unterbrechungen – seit mehr als einem Jahr. Nun ist es fast fertig. Und es gibt unendlich viel zu entdecken auf diesem Bild. Wer nicht bis zu unserer nächsten Ausstellung warten möchte, bekommt hier ein kleines Detail.

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Soweit einige Eindrücke aus der Werkstatt. Es gäbe noch viel zu zeigen. Tommy-Aquarelle zum Beispiel. Oder die Warholesken Arbeiten unseres Neuzugangs Ulrike. Oder wir könnten Euch davon erzählen, dass die Kunstwerkstatt von Sant’Egidio für eine wissenschaftliche Arbeit über inklusive Ateliers besucht wurde. Aber dazu ein andermal mehr. Bis bald, Eure FREUNDE!

 

 

 

 

 

 

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